Bärbel Köhler
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Mountain-Gorilla 2013

MOUTAINGORILLA PROJECT IN RUANDA

Im Oktober 2013 besuchte ich nach einem 1 Jahr das Project. In Zwischenzeit habe ich fleißig angefangen Spenden zu organisieren, z.B. Medikamente , Verbande , OP Besteck Kinderspielzeug , Kleidung für Kinder .
Nun kam der lang ersehnte Tag es ging Los mit der Brüssel Airlines Frankfurt, Brüssel, Kingali Ruanda. Am Flughafen angekommen wurde ich von Dr. Jean Bosco Noheri abgeholt die Fahrt dauerte etwa 2 Stunden von Kingali nach Musaze. Die Unterbringung ist in einem kleinen Gäste Haus das Home Inn heißt in Musanze.
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An Wochenende bin ich dann morgens um 6 Uhr zu einer Gorilla Trecking Tour aufgebrochen, die Gruppe hieß Gashia für neu ein Silverback und 12 Gruppenmitglieder es war Beeindruckend etwa auf 2400 m .sind wir Ihnen begegnet.
Auf den weg dorthin sahen wir Elefanten spuren und abgeknickten Bambus und Nester in den die Berggorillas geschlafen hatten sowohl auch Kot Spuren. Es wurde immer nebeliger und es fing langsam an zu regnen.

Etwa ein Stunde Zeit hatte ich die Moutain Gorillas bei Ihren Tagesaktivitäten zu beobachten. Sie wirkten ruhig, sanftmütig und zeigten keine Aggressivität unter einander. Immer wieder passiert es, dass Wilderer Fallen legen und Moutaingorilla denen zum Opfer fallen. Dann tragen sie Schlingen an Händen oder Füßen, die sich wie scharfe Drahtseile durch die Haut schneiden. Zum Glück gibt es die Ranger die in den Verunga Moutains Gorillas beobachten. Endecken Sie verletzte Gorillas, werden sofort die Gorilla Doctors gerufen. Die Tiere werden kurz von der Gruppe ferngehalten, was ein sehr schwieriges Unterfangen ist, da der Silberback extrem auf seine Gruppe aufpasst.

Die Tiere werden abgelenkt, das verletzte Tier kurz narkotisiert und natürlich Überwacht z.B. wird das Seil entfernt, die Wunde versorgt und so schnell wie möglich wieder in die Gruppe integriert .
Der Silberback wird den Geruch von Fremdartigen schon aufnehmen wie z.B. der Leute, Desinfektionsmittel usw. dieses dauert nicht lange, er ist froh sein Weibchen z.B. wiederzuhaben. Die Gruppe geht relativ schnell wieder in ihr normales Geschehen nach, wie
Beschäftigung mit den jung Tieren, Schlafen, Bambus fressen und sich weiter fortbewegen in den Dickicht des Regenwaldes.
Bald ist die Gruppe nicht mehr zu sehen. Mal ist ein Knacken im Geäst zu hören oder die Grunzlaute, die bedeuten sollen, dass sie sich wohlfühlen und Kontakt untereinander aufnehmen. Am Ende bleiben Reste von den Bambus und andere angeknabberte Reste übrig...
und der Geruch der Gorillas.
Etwas traurig nehme ich Abschied von dieser Kulisse es sind wahre Reisen die sanftmütig und geheimnisvoll sind. Mittlerweile verstehe ich Dian Fossy die ja die ja mit den Moutaingorillas gelebt hat und durch sie wurden die Gorillas Doctors 1986 gegründet.

Nun beginnt der Abstieg mit den wunderbaren Gedanken des Erlebnisses. Ich vergliche es gern mit dem Tauchen, in eine Welt in der ich der Natur so eng verbunden bin und man nicht wirklich loslassen kann … Während des Abstiegs regnet es weiter aber der Nebel lässt nach. Unten im Dorf angekommen scheint auch die Sonne und es ist wärmer.
Aber gute Regenkleidung und Wanderschuhe sind empfehlenswert.